EU will Schweizern das Sturmgewehr verbieten

Die von der EU geplante Verschärfung des Waffenrechts stößt in der Schweiz auf Unverständnis.

In einem Artikel des Nachrichtenportals „20 Minuten“ wird deutlich, dass die Schweizer die Pläne der EU als problematisch betrachten [1]. Denn die Pläne würden den „Kern des Schweizer Waffenrechts“ betreffen. Dazu muss man wissen, dass die Schweiz eine Milizarmee nach dem Prinzip der Volksbewaffnung unterhält. Angehörige der Schweizer Armee bewahren ihre persönlichen Waffen inklusive Munition zu Hause auf. Nach Beendigung der Dienstzeit mit dem 34. oder 50. Lebensjahr können diese Waffen von den ehemaligen Armeeangehörigen für geringes Geld erworben werden. Dabei handelt es sich in der Regel um Sturmgewehre. Insofern würde das geplante Waffenverbot der EU-Kommission die Schweiz in ihrem Grundverständnis treffen. Eine Mehrheit der Schweizer befürwortet das Prinzip der Volksbewaffnung. Von den Verbotsplänen wäre auch das Schweizer Schützenwesen betroffen, denn sehr viele Schützen Schießen mit ihren persönlichen Ordonanzwaffen. Entsprechend harsch fallen auch die Beiträge im Kommentarbereich des Berichts von „20 Minuten“ aus.

Nachtrag 20.02.2016: Eine sehr gute Analyse die Entwaffnung der Schweizer durch die EU betreffend ist bei „Alles Schall und Rauch“ zu finden.

 

Quellennachweis:

[1]20Minuten.ch (ij/sda): „Die EU will Schweizern das Sturmgewehr verbieten“ in: http://www.20min.ch/schweiz/news/story/Die-EU-will-Schweizern-das-Sturmgewehr-verbieten-22577465; Stand: 19.02.2016

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