Terror ist virtueller Spillover von Computerspielen

Der den Waffenbesitzern, Gotcha- und Computerspielern leidlich bekannte Kriminologe Christian Pfeiffer hat sich im Zuge des Massakers in Paris einmal mehr öffentlich zu Wort gemeldet [1]. Dieser Kriminologe hat es durch seine denkwürdigen Interviews u.a. zum Thema Amokläufe und den den Kausalverbindungen mit Computerspielen und Waffenbesitz zu einiger Bekanntheit gebracht. Nun hat dieser Herr für den Terror in Paris die Behauptung aufgestellt, „[d]as Spielen von gewaltverherrlichenden Computerspielen im Internet und auf Konsolen trage […] zur Radikalisierung junger Muslime” bei und führe zur Enthemmung beim Töten“.

Gnomenhexer in World of Warcraft

Gnomenhexer in World of Warcraft

Hinsichtlich der Absurdität der Vorstellung, dass Computerspiele wie World of Warcraft, Diabolo oder andere zur Radikalisierung junger Muslime beitragen hat Herr Pfeiffer neue Maßstäbe gesetzt, die wohl kaum noch überboten werden können. Obwohl, da gibt es ja noch die von Herrn Pfeiffer postulierte Kausalverbindung zwischen auf dem Topf sitzen von Kleinkindern und Rechtsradikalismus in der DDR [1].

Quellennachweis:

[1] Science Files: „as hat noch gefehlt: Terror ist virtueller Spillover von Computerspielen sagt Kriminologe“ in: http://sciencefiles.org/2015/11/19/das-hat-noch-gefehlt-terror-ist-virtueller-spillover-von-computerspielen-sagt-kriminologe/; Stand: 19.11.2015

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