Medikamente gegen Depressionen

Durch den Artikel „Sterbeursachenstatistik nach ICD-10“ [1] bin ich mit einem Mediziner ins Gespräch gekommen. Zwar haben sich hierbei keine neuen Erkenntnisse bezüglich unnatürlicher Sterbeursachen ergeben, jedoch interessante Informationen über eine mögliche Ursache für viele, grauenvolle Massaker der jüngeren Zeit erhalten. Gemeint sind die Massaker bei denen die Täter scheinbar urplötzlich und ohne erkennbaren Anlass in eine Art Tötungsrausch verfielen und zahlreichen Menschen sowie häufig sich selbst das Leben nahmen. Als mögliche Ursache müssen demnach auch psychoaktive Medikamente, sogenannte Psychopharmaka, in Betracht gezogen werden. Psychopharmaka enthalten Wirkstoffe die Stoffwechselvorgänge im Gehirn beeinflussen und so direkt den Bewusstseinszustand der Patienten/Konsumenten beeinflussen. Psychopharmaka gehören mittlerweile zu den am häufigsten konsumierten Arzneimitteln [2]. Von Schlafmitteln über Beruhigungsmitteln und Aufputschmittel bis hin zu sogenannten Antidepressiva reicht die Palette der psychoaktiven Substanzen. Dabei sind Psychopharmaka hochgefährliche Substanzen, die eigentlich nur in Ausnahmefällen und unter strenger ärztlicher Aufsicht verordnet werden sollten, denn nicht selten kann es, insbesondere in Kombination mit anderen Arzneimitteln, bei den Konsumenten zu schweren Psychosen kommen. Das Problem mit Psychopharmaka ist, dass diese heute vielfach einfach und unkompliziert verschrieben werden können. Am Häufigsten werden dabei Antidepressiva verschrieben und das sogar für Kinder und Jugendliche. Häufig sollen diese Medikamente helfen die sogenannte Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung in den Griff zu bekommen. Dabei gibt es schon länger Hinweise darauf, dass insbesondere Überdosierung zum Serotoninsyndrom führen kann, wodurch extreme Verhaltensabweichungen bis hin zu Mord und Selbstmord begünstigt werden [3,4]. In den USA, wo Psychopharmaka besonders häufig verschrieben werden wurden lassen sich bereits bei über 4.800 Gewaltdelikte und 60 school shootings mögliche Verbindungen zu Psychopharmaka nachweisen [5]. Das Psychopharmaka keine harmlosen Bonbons sind, lässt sich schon daran erkennen, dass Soldaten im Kampfeinsatz regelmäßig mit solchen Arzneien versorgt werden. Als Nebenwirkungen agierten diese Soldaten irrational, ausgesprochen feindseelig und richteten schon mehrfach Massaker auch unter den eigenen Kameraden an [6].

Auch im Fall von Winnenden scheinen Psychopharmaka im Spiel gewesen zu sein [7].

Fazit

Psychopharmaka sind extrem gefährliche Arzneimittel, die zu schweren Persönlichkeitsstörungen führen können. Es ist bekannt, dass manche Antidepressiva gewalttätiges und suizidales Verhalten fördern können. In den USA, wo Psychopharmaka besonders häufig konsumiert werden gibt es deutliche Hinweise darauf, dass Gewaltdelikte mit den Arzneimitteln in Verbindung stehen. Dies würde auch erklären, weshalb sich in den zurückliegenden Jahrzehnten tödliche Massaker und insbesondere erweiterte Suizide häufen. Hier besteht vielleicht die Möglichkeit wirksam gegen Massaker wie den School Shootings, die scheinbar wie aus heiterem Himmel und ohne Vorwarnung geschehen entgegen zu wirken, indem die Verschreibung psychoaktiver Substanzen begrenzt und streng überwacht würde. Aber die US-Pharmalobby dürfte weit mächtiger sein als die US-Waffenlobby. Also werden die Gründe für Massentötungen und erweiterte Selbstmorde weiterhin bei den Waffen gesucht werden, als ob Waffen die Psyche der Menschen negativ beeinflussen würden.

Nachtrag

Katja Triebel hat diesen Beitrag in ihrem eigenen Blog verlinkt und dort findet aktuell eine interessante Diskussion über das Thema statt.

 

Quellennachweis:

[1] Schussendlich: „Sterbeursachenstatistik nach ICD-10“ in: http://volkert.caliber-corner.de/2015/04/06/sterbeursachenstatistik-nach-icd-10/; Stand: 06.04.2015

[2] Ärzteblatt.de: „Antidepressiva-Verord­nungen steigen“ in: http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/56690/Antidepressiva-Verordnungen-steigen; Stand: 22.11.2013

[3] Markus C. Schulte v. Drach (SZ.de): „Anti-Depressiva Mögliche Nebenwirkung: Selbstmord“ in: http://www.sueddeutsche.de/wissen/anti-depressiva-moegliche-nebenwirkung-selbstmord-1.912958; Stand: 19.05.2010

[4] Tim Slagman (Welt Online): „Die mörderischen Nebenwirkungen von Glückspillen“ in: http://www.welt.de/fernsehen/article113712547/Die-moerderischen-Nebenwirkungen-von-Glueckspillen.html; Stand: 18.02.2013

[5] Before It’s News: „60 School Shootings Linked To Psychiatric Drugs Over Past 20 Years“ in: http://beforeitsnews.com/health/2013/01/60-school-shootings-in-20-years-of-4800-violent-incidents-all-linked-to-psychiatric-drugs-2464466.html; Stand: 02.01.2013

[6] Paul CCHRLondon (Youtube) „Locked and Loaded – Part 6: Hidden Enemy“ in: https://www.youtube.com/watch?v=D5BEj_giKVA; Stand: 14.12.2013

[7] kvpm.de: „Menschenrechtsverein zeigt Psychiater wegen Verdacht auf fahrlässige Tötung in 16 Fällen an“ in: http://www.kvpm.de/pressemitteilungen/pressemitteilungen-2009/winnenden-strafanzeige/; Stand: 17.04.2015

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