Bislang gibt es keine Hinweise auf einen rechten Hintergrund der Männer

Heute ist mir ein journalistisches Meisterwerk untergekommen. Demnach haben zwei junge Männer in Garching bei München mit einer Schusswaffe gemeinsam Selbstmord begangen. NTV [1] berichtet, dass die Männer bereits der Polizei bekannt waren, und gegen einen der Toten wegen unerlaubtem Waffenbesitz ermittelt wurde. Soweit ist der Bericht über diese tragischen Selbstmorde nicht weiter bemerkenswert. Entscheidend ist allerdings die Feststellung „[b]islang gibt es keine Hinweise auf einen rechten Hintergrund der Männer“. Offenbar sind die Journalisten der Meinung, dass Menschen die Schusswaffen besitzen im politischen Spektrum am rechten Rand zu verorten sind. Oder sollte sich dieser Hinweis nur auf die Besitzer unerlaubter und damit illegaler waffen beziehen? Allerdings habe ich daran meine Zweifel.

Auf diese Weise werden einmal mehr mit einer verzerrenden Darstellung in den Medien auch legale Waffenbesitzer verunglimpft und politisch ins rechte Schmuddeleck gestellt. Qualitätsjournalismus geht anders.

 

Quellennachweis:

[1] N-TV: "Doppelsuizid im BiergartenBrüder erschießen sich bei Polizeikontrolle"; http://www.n-tv.de/panorama/Brueder-erschiessen-sich-bei-Polizeikontrolle-article12908401.html; Stand: 27.05.2014

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