Blödsinn! Schmarrn! Quatsch!

Ursprünglich veröffentlicht am 11. September 2013
Mit diesen Worten setzte sich Claudia Roth zur Wehr, als in einem Interview in der TAZ die Grünen und Frau Roth in den Verdacht gerieten Spießer und die Grünen eine Verbotspartei zu sein. CRoth Wer erinnert sich nicht an die zahlreichen Verbote für die sich die Grünen eingesetzt und teilweise sogar schon durchgesetzt haben. Billigflugverbot, Nachtflugverbot [2], Plastiktütenverbot, Rauchverbot, Rauchverbot in Biergärten, Verbot von Tieren in Zirkussen [2], Verbot von Ponyreiten auf öffentlichen Veranstaltungen, Heizpilzverbot, Fleischverbot Fleischverbot an einem Tag in der Woche in in Schulen, Kitas und Kantinen (Veggie Day), Verbot von 1.-Klasse-Abteilen in Zügen, Verbot von Ölheizungen [2]. Nach dem Selbstverständnis der Frau Roth sind die Grünen natürlich keine Verbotspartei. So ist „ein Veggieday [...] doch kein Verbot, sondern ein Versuch, einen Bewusstseinswandel zu schaffen.” Diese Erklärung der Frau Roth offenbart die Strategie der Grünen: Es wird eine Gehirnwäsche in Form eines Bewusstseinswandels angestrebt. Ziel ist dann der Obrigkeitsstaat, der den Menschen ihre Lebensweise vorschreibt und die Bürger bevormundet. Nach der eigenen Einschätzung der Frau Roth kennzeichnet dies die Spießigkeit, denn „Spießigkeit ist das Sicheinmauern in eine gesellschaftliche Norm, der unbedingt gefolgt werden muss.“ Immerhin bekennt sich Frau Roth offen zu dem Verbot von Schusswaffen in Privathaushalten: „Ich kämpfe zum Beispiel aus gutem Grund für ein Verbot von großkalibrigen Waffen im Schießsport und für das Verbot, Knarren zu Hause aufzubewahren“. Welchen guten Grund Frau Roth hat Schusswaffen in Privathaushalten zu verbieten erläutert sie in diesem Interview nicht. Vermutlich kann die Antwort in einem früheren Blogeintrag [3] gefunden werden. Allerdings stellt sich Frau Roth selbst ein Zeugnis der Spießerin aus, denn für sie fängt „Spießigkeit [...] da an, wo man eine andere Lebensform nicht gelten lässt“. Zweifellos kann man Waffenbesitz z.B. für das sportliche Schießen, die Jagd oder auch das Sammeln von Waffen als eine eigene Lebensform betrachten. „Die Grünen waren immer eine Ge- und Verbotspartei [...], Vorschriftenmacher, Polizisten der politischen Korrektheit. Die Grünen, die jahrzehntelang den Fetisch von der Atomlobby und [Waffenlobby (Anm.d.Autors)], die uns alle im Würgegriff hätte[n], aufgebaut haben, waren selber die weitaus gefährlicheren Lobbyisten” [4]. Quellennachweis: [1] taz.de: „Ich besitze auch Gartenzwerge – Claudia Roth über Spießigkeit“ in http://www.taz.de/Claudia-Roth-ueber-Spiessigkeit/!123359/; Stand: 09.09.2013 [2] BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN:„Zeit für den grünen Wandel - Bundeswahlprogramm 2013“ in http://www.gruene.de/fileadmin/user_upload/Dokumente/Gruenes-Bundestagswahlprogramm-2013.pdf; Stand: 2013 [3] Ebenda: „Claudia Roth kämpft gegen illegale Waffen“ in http://volkert.caliber-corner.de/2013/03/26/claudia-roth-kampft-gegen-illegale-waffen/; Stand: 26.03.2013 [4] Bettina Röhl: „Der grüne Stern sinkt“ in http://www.wiwo.de/politik/deutschland/bettina-roehl-direkt-die-gruenen-waren-immer-eine-ge-und-verbotspartei/8765734-3.html; Stand 10.09.2013,
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